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metallische Rohstoffe & Edelmetalle

Der Rohstoffmarkt und seine Bedeutung für die industrielle Zukunft.

Mit etwa 48 % der weltweiten Reserven wird die DR Kongo eine entscheidende Rolle für die weltweite Versorgung mit Rohstoffen einnehmen. Geologisch tritt die Mineralisation innerhalb des afrikanischen Rohstoffgürtels, zumeist mit Kupfer vergesellschaftet, in der Roan Gruppe, die Teil der 880 Millionen Jahre alten Katanga Supergroup ist, auf. Hierbei handelt es sich um eine der weltweit größten schichtgebundenen Lagerstättenprovinzen der Erde. Sie erstreckt sich über ca. 800 km entlang der Grenze zwischen Sambia und der DR Kongo und umfasst weite Teile der mittlerweile administrativ neu aufgeteilten ehemaligen Katanga-Provinz. Metallischer Rohstoff wird in der DR Kongo seit 1924 aus primären und sekundär angereicherten Lagerstätten sowie, in der jüngeren Zeit, aus historischen Abbauhalden gewonnen. Die Regierungen haben die Notwendigkeit der ausländischen Investitionen und die damit einhergehenden Verbesserungen der infrastrukturellen und wirtschaftlichen Einbindung erkannt und sehen darin eine Chance für die Entwicklung ihres Landes. Schon jetzt haben die ansässigen Minengesellschaften einen hohen Anteil an der Liberalisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Der Jahresweltverbrauch an Zinn liegt bei etwa 360.000 t. Davon werden etwa 35 % für Lote, etwa 30 % für Weißblech und etwa 30 % für Chemikalien und Pigmente eingesetzt. Durch die Umstellung der Zinn-Blei-Lote auf bleifreie Lote mit Zinnanteilen > 95 % wird der jährliche Bedarf um etwa 10 % wachsen. Die rechnerische Unterversorgung bei Zinn lag im Jahre 2016 bei 50.000 t, was bei Verbrauchszahlen von 360.000 t sehr viel ist.

Die Weltmarktpreise steigen in den letzten Jahren kontinuierlich. So wurden an der LME (London Metal Exchange) 2003 noch etwa 5000 US-Dollar pro Tonne Zinn bezahlt, im August 2017 jedoch bereits mehr als 20.000 US-Dollar pro Tonne. Die zehn größten Zinnverbraucher weltweit sind nach China, die Länder USA, Japan, Deutschland, Frankreich und England.

 

 

 

 

 

(Quelle, BGR Studie 2017)